Remagen - an der linksrheinischen Bahnstrecke zwischen Bonn und Koblenz gelegen - Ausgangspunkt der Ahrtalbahn

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Blockstelle Arsbrücke

Am Fenster der Blockstelle Arsbrücke zeigt der Kollege Horst K. zwei Signaltafeln.

Foto Horst Küpper

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Signalisierung mittels Signaltafeln

Zur Beeinflussung der Pünktlichkeit von Zügen wurden in früheren Zeiten spezielle Signale verwendet,
die aus beschrifteten Blechtafeln bestanden und vom Fahrdienstleiter aus dem Fenster eines Stellwerks
dem Triebfahrzeugführer präsentiert wurden.

In Deutschland gibt es die folgenden beiden Signalisierungen:

· Fahrzeit kürzen im Signalbuch als Beschleunigungsanzeiger (Zs4) bzw. K-Scheibe (Zp10)
bezeichnet: Dieses Signal besteht aus einem weißen, spitzwinkligen Dreieck mit rotem Rand
und einem aufgedruckten, schwarzen „K“. Es weist den Triebfahrzeugführer an, die maximal
zulässige Höchstgeschwindigkeit seines Zuges und der Strecke voll auszufahren, um eine
mögliche Verspätung aufzuholen.
· Langsamer fahren im Signalbuch als Verzögerungsanzeiger (Zs5) bzw. L-Scheibe (Zp11)
bezeichnet: Dieses Signal besteht aus einem weißen schräg stehenden Rechteck mit rotem Rand
und einem aufgedruckten schwarzen „L“ und weist den Triebfahrzeugführer an, seine Geschwindigkeit
auf 70 Prozent der Fahrplangeschwindigkeit zu reduzieren, um eine Verfrühung zu vermeiden.

Die Aufnahme dieser Signale muss durch den Triebfahrzeugführer durch einen Achtungspfiff (Zp1) bestätigt werden.
Diese Art Signale gibt es aber seit der letzten Revision des Signalbuches bei der DB AG nicht mehr.
Heute ist diese Signalisierung durch eine Sonderfunktion des Zugbahnfunks oder durch fest an der Strecke installierte
Lichtsignale ersetzt worden.

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